Beton von A bis Z

Bilder von Betonbauteilen.

DIN-Norm

Bei der Planung und Ausführung von Bauteilen mit Beton sind seit 01.01.2005 die Normen EN 206-1 sowie 1045 Teil 1-4 bindend.


Druckfestigkeit

Die Betondruckfestigkeit wird in einem genormten Versuch ermittelt und kann an Würfel- oder Zylinderprobekörpern erfolgen. Entsprechend der Druckfestigkeit werden die Betone bestimmten Festigkeitsklassen zugeordnet. Der Bezeichnung der Festigkeitsklasse sind die Zylinder- und Würfeldruckfestigkeiten zu entnehmen (z.B. steht bei einem C30/37 das C für Concrete (engl. für Beton), 30 für die Druckfestigkeit in N/mm² am Zylinderprobekörper und 37 für die Druckfestigkeit am Würfelprobekörper.


Eigenüberwachung

Jedes Transportbetonwerk ist zur Eigenüberwachung seiner Produktion verpflichtet. Dies erfolgt entweder über ein internes oder externes Betonprüflabor. Dabei werden Konsistenzen, Druckfestigkeiten, Rezepturen, Sieblinien und auch die gleichbleibende Qualität der Betonausgangsstoffe überwacht.


Estrich

Unterboden für Bodenbeläge.
Folgende Estricharten werden ausgeführt:
Zementestrich: CT · Calciumsulfatestrich: CA · Magnesiumestrich: MA · Gussasphaltestrich: AS · Kunstharzestrich: SR


Farbiger Beton

Die natürliche Farbe des Betons ist grau, manchmal auch weiß. Mit der Auswahl der Gesteinskörnung und durch Farbpigmente kann Beton vielfältig eingefärbt werden.


Faserbeton

Dieser Beton enthält Stahl-, Glas-, Textil- oder Kunststofffasern. Damit will man definierte mechanische Eigenschaften für spezielle Anforderungen erreichen.


Fließmittel

Eine Art von Betonverflüssiger, allerdings mit 2-3-facher Wirkung. Dabei wird die Verarbeitbarkeit von Betonen bis hin zu fließfähigen Konsistenzen verbessert. Fließmittel können auch auf der Baustelle beigemischt werden.


Frischbeton

Bevor Beton erhärtet, ist er je nach Zusammensetzung unterschiedlich weich. Von Frischbeton spricht man, solange er noch verarbeitet werden kann. Frischbetoneigenschaften lassen sich durch Zusatzmittel wie Fließmittel, Betonverflüssiger oder -verzögerer gezielt für die verschiedensten Anwendungsfälle einstellen.